Geschrieben von | 25. Oktober 2016 | Neuer Kommentar

Dialogreise nach Georgien: Ein neues Leben für Straßenkinder

Mit zwölf hatte sich Nika an das harte Leben auf der Straße längst gewöhnt. Die Lebensbedingungen in seiner Familie waren so furchtbar gewesen, dass er weglief und gezwungen war, für sich selbst zu sorgen. Er verkaufte Kerzen und billige Ikonen, ging betteln. „Ich fühlte mich stark“, sagt er heute, „man lernt auf der Straße, wie man sich verteidigt und durchsetzt“. Die anderen Straßenkinder waren Kumpels, sie gingen nicht in die Schule, draußen galt das Gesetz des Stärkeren. Was ihn damals so abgehärtet hat, ist heute noch spürbar, wenn er ohne große Emotionen über diese Zeit berichtet und Augenkontakt vermeidet. Weiterlesen


Geschrieben von | 24. Oktober 2016 | Neuer Kommentar

Dialogreise nach Georgien: In Vielfalt geeint

Der Stolz ist Pater Benjamin noch anzumerken. Es ist gerade erst ein paar Wochen her, dass Papst Franziskus in seiner Kirche des hlg. Simon Bar Sabbae gebetet hat und damit ein Schlaglicht auf die Situation der Katholiken in Georgien gerichtet hat. Weiterlesen


Geschrieben von | 21. Oktober 2016 | Neuer Kommentar

Dialogreise nach Georgien: Eine Identität – nach 37 Jahren

Morgen wird einer der wichtigsten Tage im Leben von Nargiza Gasanova sein. Sie ist 37 Jahre alt und wird morgen vielleicht sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Pass bekommen. Vielleicht – wenn morgen alles gut läuft. Weiterlesen


Geschrieben von | 20. Oktober 2016 | Neuer Kommentar

Dialogreise nach Georgien: Eine zweite Familie für alte Menschen

Ivlita Kuchaidze ist fast 95 Jahre alt, sie war als Krankenschwester im zweiten Weltkrieg und hat ihr Leben lang gearbeitet. Jetzt ist sie so arm, dass sie jeden Tag ins Altenzentrum der Caritas Georgien in Tiflis geht. Weiterlesen


Geschrieben von | 24. August 2016 | Neuer Kommentar

Jordanien: Sechs Jahre unermüdlicher Einsatz

Die Krise ist gewissermaßen zum Alltag geworden in Jordanien. Über 600.000 syrische und 50.000 irakische Flüchtlinge sind seit Ausbruch des Krieges in Syrien und der Ausbreitung des sogenannten Islamischen Staates im Irak in das Nachbarland geströmt. Viele der Mitarbeiter der Caritas Jordanien kümmern sich seit Beginn des Konfliktes um die Flüchtlinge. Auch im sechsten Jahr der Krise setzen sie sich weiterhin unermüdlich für Menschen in Not ein.

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Geschrieben von | 23. Juni 2016 | Neuer Kommentar

Ukraine: Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung

Es war ein feierlicher Moment gleich am ersten Tag der Delegationsfahrt einer Caritas-Gruppe aus Fulda in die Region Iwano-Frankiwsk in der Westukraine. Im Beisein des Ortsbischofs Wolodemyr und den Caritas-Mitarbeitern aus Deutschland eröffnete die Caritas Iwano-Frankiwsk feierlich eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen. Weiterlesen


Geschrieben von | 31. Mai 2016 | Neuer Kommentar

Marokko: Kirche und Caritas – „Wir müssen immer wieder neu anfangen“

„Jedes Jahr verliert unsere Erzdiözese ein Viertel ihrer Gläubigen durch Abwanderung. Und jedes Jahr kommen ebenso viele Gläubige als Migranten neu dazu. Wir müssen also immer wieder neu anfangen“, fasst Msgr. Vincent Landel, der Erzbischof von Rabat, die Lage seiner Minderheitenkirche zusammen. Tatsächlich stellen die etwas mehr als 30.000 katholischen Gläubigen weniger als 0,1 Prozent der marokkanischen Gesamtbevölkerung dar. Und sie stammen aus mehr als hundert Ländern. Weiterlesen


Geschrieben von | 30. Mai 2016 | Neuer Kommentar

Deutschland: Besuch in Leipzig – der Katholikentag 2016

Mein erster Katholikentag hatte so einige Erlebnisse parat: viel Arbeit, wenig Schlaf, tolle Kollegen, viel zu lachen und zum nachdenken sowie hohen Besuch aus der Politik. Weiterlesen


Geschrieben von | 2. Mai 2016 | Neuer Kommentar

Südsudan: Bio-Gemüse in Juba

Nach unserem Besuch im UN-Camp in der südsudanesischen Hauptstadt sind wir in der Unterkunft der DMI Schwestern am Stadtrand von Juba eingeladen. Bei indischem Essen haben wir die Gelegenheit, die Schwestern besser kennenzulernen, bevor ein nächster – im wahrsten Sinne des Wortes – „Feldbesuch“ ansteht: Ein Projekt zur Ernährungssicherung in einer Dorfgemeinde im Umland von Juba.   Weiterlesen


Geschrieben von | 28. April 2016 | Neuer Kommentar

Südsudan: Der vergessene Konflikt

Auf dem Flug von Äthiopien in die südsudanesische Hauptstadt Juba fällt mir die endlos weite Landschaft auf, die ganz offensichtlich schon lange Zeit keinen Regen mehr gesehen hat. Aus der Vogelsicht betrachtet wirkt der Südsudan relativ karg – vereinzelt sind Bäume zu erkennen, Dörfer und Städte sehe ich weit und breit jedoch keine. Ich komme nicht umhin mir die Frage zu stellen, warum in diesem Land, das offensichtlich genug Platz für alle zwölf Millionen Einwohner bietet, ein Bürgerkrieg tobt. Weiterlesen