Dialogreise: Hallo Deutschland

(CS) Heute lernten wir die Caritas-Zentrale Kambodschas kennen. Der Caritasdirektor gab uns einen Überblick über die Geschichte des Landes sowie die Entwicklung der Caritas nach dem Ende des Regimes der Roten Khmer. Dann stellte er uns die leitenden Caritasmitarbeiter der Zentrale und die wichtigen operativen Felder vor, die wir fast alle kennenlernen werden. Aids-Hilfe, Behindertenhilfe, Projekte für Familien, Kinde rund Jugendliche, Gefängnisbetreuung usw. usf.

Am Mittag fuhren wir etwa 20 Kilometer hinaus in Richtung Süden. Die Gruppe teilte sich, und in zwei Dörfern besuchten wir Projekte, in denen die Caritas arbeitet. Sie bietet gesundheitliche Untersuchung der Kinder und Jugendlichen an und  wo nötig, ärztliche und psychische Weiterbetreuung in einem Kinderkrankenhaus, dass wir anschließend auch noch besichtigten.  Die Projektmitarbeiter führen in den Dörfern regelmäßig präventive Gesundheitsfortbildungen und Beratung durch. Das läuft dann – wie wir gesehen haben – ein wenig wie in der Schulstunde. Die Menschen kommen zusammen – besser gesagt hauptsächlich die Frauen und Kinder – Männer sind kaum dabei.  Man sitzt zusammen, und es werde Themen z. b. Hygiene, Ernährung der Vorsorge besprochen und anhand von Schautafeln erläutert. Abschließend  gibt es Einzelbesuchen in Familien, deren Kinder behindert sind oder gesundheitlich betreut werden.

Abends gab es dann noch ein Fest. In einem Ausbildungszentrum für Jugendliche, die wegen der Armut der Eltern oder durch Handicaps chancenlos sind eine Ausbildungsstelle zu finden, wurde uns Tanz und Gesang geboten:  die Jugendlichen trugen teilweise selbstkomponierte Loblieder auf die Caritas vor, die ihnen neue Perspektiven eröffnet hatten. Sehr beeindruckend. Beim Tanzen mussten dann die deutsche Gäste mehr schlecht als recht mit machen. Ich nicht, ich musst ja fotografieren 🙂 Die Bilder gibt es leider erst am Ende der Reise – ich kann sie von hier aus leider nicht mit übermitteln . Schade, aber ich hoffe, meine Berichte bringen auch schon einige Eindrücke rüber.

Bis bald, Euer Christian Scharf

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