Japan: Es tut sich etwas

(RW) In dem Notlager in Kesennuma hat sich eine Interessensgemeinschaft gebildet, die es in zähen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung geschafft hat, ihr das Zugeständnis für ein temporäres Einkaufszentrums abzuringen. Das Ganze soll in Containerbauweise entstehen, auf zwei Plätzen mitten in der Geisterstadt. Die Verwaltung stellt das Gelände zur Verfügung, die Händler kümmern sich um die Beschaffung der Container, die Caritas übernimmt die Bereitstellung von Wasser, Strom/Gas und Abwassersystemen. Eine Art „Public-Private- Partnership“ also. Außerdem soll ein kleines Gemeindezentrum entstehen, in dem u.a. auch ein Kinderchor Platz findet und Quartiersveranstaltungen laufen können.

Sicher wird ein solches Projekt die Ausnahme bleiben, aber es zeigt, dass man bei der Caritas Japan offen ist für alle Möglichkeiten, wieder ein einigermaßen normales Leben herzustellen.

Mit diesem positiven Beispiel möchte ich meinen Blog über Japan beenden und hoffe, dass er für Sie informativ und interessant war.

Es grüßt Sie, Ihr Reinhard Würkner

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Autor: Reinhard

(RW) Reinhard Würkner, Asienexperte der Caritas international aus Leidenschaft. Er ist Leiter des Projektreferats Asien / Ozeanien. Schon einige Jahre begleitet er Caritas international – genauer gesagt steht im Oktober 30 jähriges Jubiläum an.

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