Klimablog I Für einen Geist der Solidarität

Es braucht Vertrauen und ein wohlwollendes Füreinander, um die Klimakrise zu meistern. Nur gemeinsam werden wir das schaffen. So lautet die Botschaft von vier führenden Persönlichkeiten, darunter Erzbischof Bernardito Auza-Nuncio, der als diplomatische Vertretung von Papst Franziskus an der Weltklimakonferenz in Katowice teilnimmt.

Wir brauchen Solidarität, um verantwortungsvolle Entscheidungen treffen zu können und die Menschheit vor dem zerstörerischen Klimawandel zu bewahren. Denn ohne das Vertrauen darin, dass es eine gute Lösung für das Wohl aller Menschen geben kann, wird es keine verlässliche Klimapolitik für die Einhaltung einer Grenze von 1,5°C Erderwärmung geben. Doch wie kann Solidarität wachsen und wie können Ängste überwunden werden?

Hindou Oumarou Ibrahim:  “Hoffnung findet, wer solidarisch handelt, und solidarisches Miteinander ist schon immer die Lösung jeder Krise gewesen, ob in der Familie oder auf internationaler Ebene. Und am Ende sind die Grundbedürfnisse aller Menschen die gleichen: Es braucht saubere Luft zum Atmen, sauberes Wasser zum Trinken und ausreichend Nahrung, um zu überleben.”

Für Hindou Oumarou Ibrahim, die Koordinatorin des Verbandes Indigener Frauen und der Indigenen Bevölkerung im Tschad (AFPAT), ist die Antwort naheliegend. Sie vertraut auf die Verbundenheit der Menschen und ermutigt andere, den ersten Schritt zu tun und nicht darauf zu warten, dass andere voranschreiten.

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Autor: Martina Backes

(MB) Martina Backes, Biologin und Redakteurin, arbeitet als freie Mitarbeiterin für Caritas international. Meine Arbeit ermöglicht es mir, mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, ins Gespräch zu kommen und Aufmerksamkeit auf ihre Schicksale zu lenken.

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