Ukraine: Ein Land voller offener Wunden und Kriegsnarben

Meine Dienstreise in die Ukraine begann an genau jenem Tag, als in der Meerenge von Kertsch die ukrainischen Schiffe von der russischen Marine angegriffen wurden und ihre Besatzung festgenommen wurde. Kurz darauf stimmte das ukrainische  Parlament darüber ab, ob das Kriegsrecht ausgerufen wird. Ergebnis war ein „Kriegsrecht light“: 30 Tage statt 60 Tage und auch nur in den Regionen, die an Russland und an Transnistrien (Moldawien) grenzen.

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Indonesien: Nachbeben der großen Katastrophe

Jetzt habe auch ich eine ungefähre Ahnung davon, wie sich ein richtiges Erdbeben anfühlen könnte. Am 17.1. tanzte in meinem Zimmer in einem Gasthaus in Palu auf Sulawesi drei Sekunden lang die Erde. Für die Menschen hier ist ein solcher Erdstoß kaum der Erwähnung wert. Es handelte sich um eines der zig kleinen Nachbeben, von der Regierung wird es auf eine Magnitude von nur 4,1 eingestuft.

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Indonesien: “Willkommen in Mordor”

Er ist für die Bewohner Westjavas wahrlich zu einer Art Schicksalsberg geworden: Der Krakatau-Vulkan, der wenige Kilometer vor der Küste der indonesischen Insel aus dem Wasser ragt. Und noch immer brodelt er, mehr als drei Wochen nachdem ein riesiger Erdrutsch infolge seiner Aktivität einen rund fünf Meter hohen Tsunami ausgelöst hat. Indonesien: “Willkommen in Mordor” weiterlesen

„Die Erde tanzt gerade“ – Indonesien nach dem Tsunami

Oft beweisen gerade Menschen mit besonders harten Schicksalen den größten Humor. So auch Radja Dhana, ein Kokosnussverkäufer, der mir am Strand von Banten auf der Insel Java begegnet, jener Region Indonesiens, die der Tsunami Ende Dezember schwer getroffen hat. Nachdem Radja eine frische Kokosnuss mit der Machete aufgeschlitzt hat und seine um ihn herum stehenden Kunden das Wasser ausgetrunken haben, schnitzt er mehrere Löffel aus Resten der Frucht und sagt zu uns: „Tut mir ja leid, dass ihr nur diese bekommt. Aber der Tsunami hat alle meine Löffel weggespült“, und lacht. Sein Scherz ist angesichts von über 400 Toten infolge der Katastrophe etwas makaber, doch ist nicht gerade Humor und Leichtigkeit das, was den Menschen in dieser schwierigen Situation ein wenig Normalität und Halt wiedergibt?

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Klimablog I Diplomatische Kaltzeit trotz steigender Erderwärmung

Es ist vollbracht. Die Staatengemeinschaft hat sich bei der Weltklimakonferenz in Katowice nach 13 Verhandlungstagen auf ein Regelwerk verständigt. Dieses legt fest, wie das Pariser Klimaschutzabkommen umgesetzt werden soll, insbesondere wie Emissionen vergleichbar berechnet werden. Und auch, wann über was nach welchen Kriterien Bericht erstattet wird. Die Klimaverschmutzung wird nun nach internationalen Standards berechnet, der Klimaschutz ebenso.

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Der UN-Migrationspakt: Der beste der schlechten Kompromisse

Anke Wiedemann von Caritas international ist in der vergangenen Woche zur Konferenz über den UN-Migrationspakt nach Marrakesch gereist. Als Referentin für die Themen Flucht und Vertreibung diskutierte sie mit den Teilnehmenden nicht nur über die Vorteile der internationalen Absichtserklärung. Ein Bericht aus Marokko.

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Klimablog I Halbzeit für die Klimapolitik

Lasst die Kohle im Boden! Das ist die zentrale Botschaft des diesjährigen Klimamarsches in Katowice – dem Herzen der Kohleregion Polens. Mit dem Protestmarsch gegen fossile Brennstoffe und für Klimaschutz setzten rund 3.000 Menschen ein hörbares Zeichen. Klimablog I Halbzeit für die Klimapolitik weiterlesen

“Kinder sind die Gestalter ihrer eigenen Entwicklung”

In diesem Gastbeitrag berichtet Nataliya Tkachenko, Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe der Caritas Ukraine, von ihrem Besuch im St. Jakob Kinderhaus des Caritasverbandes München-Freising. Demokratiebildung und Wahlfreiheit stehen bei der Erziehungsarbeit im Mittelpunkt. Ganz anders als in ihrem Heimatland, in dem bislang kaum antiautoritäre Erziehungskonzepte gelebt werden.  “Kinder sind die Gestalter ihrer eigenen Entwicklung” weiterlesen

Klimablog I Was haben Menschenrechte mit Klimapolitik zu tun?

Der sechste Tag auf der Weltklimakonferenz in Katowice begann für die Mitglieder der Katholischen Organisationen anders als gewohnt. Kaum waren die Sicherheitskontrollen passiert, tauschten sie ihre blauen Konferenz-Halsbänder gegen rote aus. Der Aufdruck lautet nicht länger „UN-Klimakonvention“ sondern #Katowice4Rights: Haltet das Versprechen von Paris! #70UDHR. Der Hashtag steht für 70 Jahre Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte. Klimablog I Was haben Menschenrechte mit Klimapolitik zu tun? weiterlesen

Caritas Mitarbeitende berichten aus aller Welt

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