Alle Beiträge von Caroline

Caroline Lauhoff ist Medienwissenschaftlerin und Online-Redakteurin bei Caritas international. Ihr Herz schlägt für Not- und Katastrophenhilfe, gute Texte, Social Media und Eiscreme.

Westjordanland: Leben in Freiheit?

Unglaubliche Weite am Horizont und im Tal reges Treiben auf den Straßen. Das sind die ersten Eindrücke beim frühmorgendlichen Blick aus dem Gasthaus in Bethlehem, in dem ich die nächsten Tage wohnen werde. Aus dem obersten Stockwerk kann man in der Ferne die Hügel Jordaniens sehen. Ein Gefühl von Freiheit macht sich breit. Trügerisch. Denn die Palästinenserinnen und Palästinenser sind alles andere als frei.

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Konferenz: Aufnahme und Integration von Flüchtlingen


Vom 12-13. April fand bei uns die Konferenz mit dem Titel „Housing und Integrating Refugees: Innovative Best Practices from Around the Globe“ statt. Viele internationale Rednerinnen und Redner diskutierten über gute Beispiele für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen. Dazu gehörte unter anderem der UNHCR- Repräsentant Deutschlands Dominik Bartsch.
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Jordanien: Sechs Jahre unermüdlicher Einsatz

Die Krise ist gewissermaßen zum Alltag geworden in Jordanien. Über 600.000 syrische und 50.000 irakische Flüchtlinge sind seit Ausbruch des Krieges in Syrien und der Ausbreitung des sogenannten Islamischen Staates im Irak in das Nachbarland geströmt. Viele der Mitarbeiter der Caritas Jordanien kümmern sich seit Beginn des Konfliktes um die Flüchtlinge. Auch im sechsten Jahr der Krise setzen sie sich weiterhin unermüdlich für Menschen in Not ein.

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Ukraine (IV): Zu Besuch in einem staatlichen Pflegeheim

Um zu erfahren, wie die Pflege staatlicherseits geregelt ist, besuchen die Caritas-Kolleg/innen mit mir ein Heim für 350 alte und pflegebedürftige Menschen. In dem Heim, das seit 1969 besteht, wurde seither offensichtlich wenig verändert. Erst in diesem Jahr haben in einem Trakt Renovierungsarbeiten begonnen. Diese Einrichtung ist der Kontrapunkt zu dem Krankenhaus mit Palliativstation, das die Caritas aufgebaut hat, und das wir im Anschluss besuchen.

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Ukraine (III): Bankomama

In den Caritas Tageszentren für Kinder  und Jugendliche „in schwierigen Lebenslagen“  finden Kinder emotionale Unterstützung und psychologische Hilfe. Unter ihnen sind ein großer Teil Kinder von Arbeitsmigrant/innen, die notgedrungen in der Ukraine geblieben sind.  Bei meinen Besuchen in den Zentren in Lwiw und in Drohobytsch habe ich die Gelegenheit, ihre Geschichten zu hören. Ukraine (III): Bankomama weiterlesen

Ukraine (II): Win-Win mit Fragezeichen

(MH) Abends, mit dem Touristenblick, erlebe ich Lwiw als eine pulsierende europäische Stadt im Aufbruch. Mode wird groß geschrieben, alles scheint möglich, alles erreichbar. Tagsüber,  unterwegs mit den  Kollegen und Kolleginnen von der Caritas Ukraine, gewinne ich ganz andere Einblicke in den ukrainischen Alltag.  Ukraine (II): Win-Win mit Fragezeichen weiterlesen

Ukraine (I): Vollzeitjob

(MH) Pflegemigration ist das Thema, das mich in die Ukraine führt. Hier hat Caritas vor 15 Jahren ein Pilotprojekt für die häusliche Alten- und Krankenpflege initiiert, das in vielen osteuropäischen Ländern Schule gemacht hat. Dass allerdings ein guter Teil der ausgebildeten Pflegerinnen bald darauf auswanderten und in EU-Ländern private 24- Stunden-Pflegejobs annahmen, war so nicht geplant.  Ukraine (I): Vollzeitjob weiterlesen

Künstlicher Sternenhimmel für die Kinder von Fukushima

Bevor die schwere Katastrophe im März 2011 sich in Japan ereignete, spielten die Kinder in Soma in den Parks und auf den öffentlichen Spielplätzen. Die Stadt gehört zur Präfektur Fukushima. Heute geht das kaum, weil viele dieser Parks und Spielplätze vom Tsunami zerstört wurden und in Teilen der Stadt eine zu hohe radioaktive Belastung herrscht. Yoko HAYASHI berichtet aus Japan, wie mit Feizeitaktivitäten der Lebensmut der Kinder gestäkrt wird. Künstlicher Sternenhimmel für die Kinder von Fukushima weiterlesen

Japan: Spielen, Bastlen, draußen sein – endlich!

Am 11. März 2013 jährt sich zum zweiten Mal der Jahres tag der Dreifach-Katastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall in Japan. Auch zwei Jahre danach sind die Folgen des Desasters noch immer deutlich spürbar. So müssen insbesondere im Umfeld des Reaktors von Fukushima tausende Menschen weiterhin in Behelfsunterkünften leben. Japan: Spielen, Bastlen, draußen sein – endlich! weiterlesen

Indien: Auch Müllsammlerkinder gehen auf die Schule

Indien. Delhi. 19 Millionen Menschen mit 19 Millionen täglichen Bedürfnissen. Es ist faszinierend, dass eine solche Stadt überhaupt funktioniert. Unweigerliche fragt man sich, ob das auch für die Ärmsten der Gesellschaft gilt, ob für sie die Stadt ein funktionaler Lebensraum ist. Unser Mitarbeiter Jörg Scharper ist in einem Projekt für müllsammelnde Familien am Ostrand der Stadt unterwegs. Seit gut drei Jahren wird hier Einiges bewegt. Indien: Auch Müllsammlerkinder gehen auf die Schule weiterlesen