Alle Beiträge von Jörg Schaper

Seit 2012 ist der gelernte Biologe Referent für Fundraising und Direkt-Marketing bei Caritas international. Immer wieder reist er direkt in die Projekte der Caritas in alle Welt, um möglichst authentisch darüber berichten zu können.

Jute Works – Ein soziales Unternehmen der Caritas Bangladesch

Das Dorf Luduria liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Wir sind unterwegs mit Bertha Baroi und Ananda Gomes, Direktorin und Vize-Direktor eines einzigartigen sozialen Unternehmens der Caritas – „Jute Works“: Es beschäftigt im ganzen Land rund 4.000 Frauen im ländlichen Raum, die zu den Ärmsten der Armen gehören. Jute Works – Ein soziales Unternehmen der Caritas Bangladesch weiterlesen

Libanon: Mustafa kann nicht mehr aufstehen

Flüchtlingslager in der Bekaa Ebene nahe ZahleDie Trostlosigkeit in den syrischen Flüchtlingscamps ist groß. Krankheiten, der Schmerz um den Tod eines geliebten Menschen,  keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen – dazu kommt die zunehmende Hoffnungslosigkeit. Wer weiß schon, ob und wann man in die Heimat zurückkehren darf. Täglich fühlt sich Familie Chekladeh ihrem Schicksal machtlos ausgeliefert. Was  bleibt, sind ihre Geschichten, die sie uns erzählen. Libanon: Mustafa kann nicht mehr aufstehen weiterlesen

Libanon: Das Camp der verbrannten Identitäten

Flüchtlingslager in der Bekaa Ebene nahe ZahleViele syrische Flüchtlinge finden im Libanon in den Caritas-Zentren eine Anlaufstelle. Die meisten von ihnen leben in inoffiziellen Camps. Dort haben die Heimatlosen ihre Zelte errichtet. Auch hier unterstützt die Caritas die Betroffenen. Das Leid, das diese Menschen  erfahren haben, hört nicht auf. Die Geflohenen erzählen von Brandstiftung und vom Schicksal derer, die die Heimat nicht verlassen haben. Libanon: Das Camp der verbrannten Identitäten weiterlesen

Jordanien: Ein Krankenhaus für syrische Flüchtlinge

Rafif, 3 Jahre, aus Aleppo, Durchfall und Bronchitis, bei der UntersuchungJordanien ist seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien zum Auffangbecken vieler Flüchtlinge geworden. Belastend ist die Situation im besonderen Maße für kranke Menschen.  Amman ist einer der wenigen Orte im Land, in denen sich die Kranken kostenlos behandeln lassen können. Jordanien: Ein Krankenhaus für syrische Flüchtlinge weiterlesen

Jordanien: Amer und Basima

Namen nachtragen mit UNHCR FLüchtlingsbogenEs zwitschert in der kleinen Wohnung. Zwei Vogelkäfige stehen in den Fenstern, auf dem Boden liegen Matratzen und es gibt einen alten Fernseher. „Das ist alles, was wir haben“, sagt Amer Mohamed Al Shaied. Neben ihm sitzen seine Frau, sein ältester Sohn Mohamed, seine Schwiegertochter Fadia und eine Schar Enkel. Jordanien: Amer und Basima weiterlesen

Jordanien: Hanan und ihr Sohn Mohamed

Mohamed aus Dera'aEin Kindergarten in Zarqa, Jordanien. Ein kleiner Junge hält stolz seine Zeichnung in der Hand. Er lacht. Gerade eben hat er mit 15 anderen Kindern ein Lied zur Begrüßung des ausländischen Besuchs gesungen. Was aussieht wie ein ganz normaler Kindergarten in Jordanien ist eine humanitäre Oase für Kinder: Schließlich sind alle hier syrische Flüchtlinge. Jordanien: Hanan und ihr Sohn Mohamed weiterlesen

Indien: Roshan lebt vom Müllsammeln in Delhi

Jörg Schaper, Mitarbeiter in der Öffentlichkeitsabteilung bei Caritas international, hat sich in der Metropole Delhi mit Frauen unterhalten, die auf den Müllhalden der Stadt ein Auskommen suchen. Dort traf er auf Roshan, die ihm von ihrem Tagesablauf erzählte – als Mutter, Müllsammlerin und Aktive in einer Frauenunterstützerinnen-Gruppe. Indien: Roshan lebt vom Müllsammeln in Delhi weiterlesen

Indien: Null Komma Fünfzehn Cent für ein Körbchen

(JS) Wir treffen die quirlige Ravinia, um mit ihr über ihr Leben und die Hilfe von Chetalanaya, der Caritas in Delhi, zu sprechen. Ravinia ist verheiratet und hat mit ihrem Mann drei Söhne und ein Mädchen, das taub auf die Welt gekommen ist. Indien: Null Komma Fünfzehn Cent für ein Körbchen weiterlesen

Indien: Ausbildung und Aussicht auf Arbeit – Nikhil hat es trotz Behinderung geschafft

(JS) Eines Tages stand sie da, alleinerziehend mit drei Kindern in einem Slum in Delhi. Alkohol hatte ihren Mann vom rechten Weg abgebracht, er verließ sie. Damals war Krishna 32 Jahre alt. Wie sollte sie ihre Kinder ernähren ohne Job, noch dazu, da ihr Sohn Nikhil mit einer mentalen Behinderung besondere Fürsorge benötigte und die zwei anderen Söhne erst zwei und vier Jahre alt waren? Das war selbst für eine Mutter, die in einem Slum groß geworden ist, zu viel. Indien: Ausbildung und Aussicht auf Arbeit – Nikhil hat es trotz Behinderung geschafft weiterlesen

Indien: Wie lebt in der indischen Metropole Delhi eine Familie von drei Euro am Tag?

(JS) Ein kleiner Laden in einem slumartigen Viertel von Delhi. Er macht morgens um sieben auf und schließt abends um 10 Uhr. Immer sitzt jemand in dem Laden, oft Mutter und Tochter gemeinsam, um sich die langen Stunden zu vertreiben. Es ist nicht viel los. Indien: Wie lebt in der indischen Metropole Delhi eine Familie von drei Euro am Tag? weiterlesen