Alle Beiträge von Markus Harmann

Markus Harmann ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln. Seit Mai 2012 leitet er dort die Stabsabteilung Information und Kommunikation.

Äthiopien: Hilfe für Flutopfer in Dire Dawa

(MH) Das ausgetrocknete Flussbett ist so etwas wie die Lebensader von Dire Dawa. Frauen kochen, Kinder jagen Bällen hinterher. Überall streunen scheinbar herrenlose Ziegen, Esel und Kühe umher. Kaum vorstellbar, dass dieses Flussbett vor sieben Jahren das Einfallstor für Tod und Verwüstung war. Eine Flut gewaltigen Ausmaßes riss Menschen, Tiere und Häuser in dieser Provinzstadt im Osten Äthiopiens mit sich. Mehr als 300 Tote, 10.000 Einwohner verloren ihr Hab und Gut. Äthiopien: Hilfe für Flutopfer in Dire Dawa weiterlesen

Äthiopien: Arbeitsmigrantinnen werden aus Saudi-Arabien ausgeflogen

(MH) Äthiopien holt gerade bis zu 100.000 Arbeitsmigrantinnen aus Saudi-Arabien zurück, die dort wie Sklaven behandelt wurden. Die Aktion hält das ganze Land in Atem, auch die Caritas, die involviert ist. In den internationalen Medien findet dieses tragische Thema bisher kaum Beachtung. Äthiopien: Arbeitsmigrantinnen werden aus Saudi-Arabien ausgeflogen weiterlesen

Äthiopien: Aids-Aufklärung im Schulunterricht

(MH) Aids – in Äthiopien ein großes Thema. Zwar geht die Zahl der Infizierten nach offiziellen Angaben zurück. Mit sieben Prozent ist sie jedoch nach wie vor hoch. Auf dem Land liegt sie deutlich über dem Schnitt, ebenso in den Kasernen nahe der Grenze zu Eritrea.
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Äthiopien: Straßenkinder entdecken ihre Talente

(MH) Sie lebt mit ihren vier Kindern auf fünf Quadratmetern. Für die fensterlose Hütte mit dem löchrigen Wellblechdach im Zentrum von Mekele (Nord-Äthiopien) zahlt die Witwe umgerechnet 10 Euro im Monat an ihren Vermieter. Manchmal schafft sie es nicht, das Geld aufzutreiben, denn der Mann, der ihr in einer Mühle Arbeit gibt, zahlt nur in Naturalien. Die muss sie dann wieder auf dem Markt verkaufen. Für die Kinder bleibt so gut wie nichts übrig. Äthiopien: Straßenkinder entdecken ihre Talente weiterlesen

Äthiopien – 13 Monate Sonne und grandioser Kaffee

(MH) Wenn Äthiopien seine Besucher auf Werbeplakaten mit „13 Monaten Sonne“ umschmeichelt, ist das keineswegs gelogen. Tatsächlich kennt der äthiopische Kalender einen 13. Monat – auch wenn der nur sechs Tage dauert. „Und Sonne“, sagt die Sprecherin der äthiopischen Caritas, Makda Yohannes, „Sonne haben wir eigentlich immer, auch in der Regenzeit“. Äthiopien – 13 Monate Sonne und grandioser Kaffee weiterlesen