Deutschland: „Was bedeutet dreckig?“

DCV_Blog_Gerda-DilgerAnna fand nach ihrer Entlassung lange Zeit keine andere Arbeit, weil sie kaum Deutsch konnte. Wie auch? Die ausländischen Pflegekräfte sind 24 Stunden am Tag im Einsatz und kommen oft nur zum Einkaufen aus dem Haus. Gerade einmal drei Wochen dauert ein Pflegeseminar in Bulgarien – inklusive einem kleinen Sprachkurs – bevor die Frauen nach Deutschland kommen.  „Deutschland: „Was bedeutet dreckig?““ weiterlesen

Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung

Heute fuhren wir nach Gori, das etwa 80 Kilometer nordwestlich von Tiflis liegt. Da die 30.000 Einwohner zählende Stadt im Grenzgebiet zu Südossetien liegt, wurde sie 2008 zum Kriegsschauplatz. Damals flohen 30.000 Georgier aus Südossetien, wo sie seit Generationen als Bauern ein einfaches aber gutes Auskommen gehabt hatten. „Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung“ weiterlesen

Georgien: Ankunft in Tiflis

Deutschland ist im WM-Fieber und wir reisen nach Georgien! Aber während ich hier noch schnell meinen ersten Blog-Eintrag schreibe, haben die Deutschen ihr Auftaktspiel gegen Portugal bereits sicher für sich entschieden. Wir haben es beim Abendessen am Rande verfolgt und uns dabei von der georgischen Küche verwöhnen lassen. „Georgien: Ankunft in Tiflis“ weiterlesen

Deutschland: Du hast ausgedient

DCV_Blog_Gerda-DilgerLange Zeit kam Anna zu unserem Austausch ausländischer Pflegekräfte. Die Frau, die tatsächlich anders heißt, war vor sieben Jahren von Bulgarien nach Deutschland gekommen. Als ich sie kennenlernte, meinte sie, sie habe es sich hier anders vorgestellt. Nicht so korrupt. Es sei in dieser Hinsicht nicht viel anders als in Bulgarien. Mobbing war eins der wenigen Worte, das sie auf Deutsch/Englisch sagen konnte.  „Deutschland: Du hast ausgedient“ weiterlesen

Deutschland: 800 Euro für einen 24-Stunden-Job

HOP_7731Ich treffe immer wieder auf Menschen, die sagen: Die Pflegehelferinnen aus Osteuropa nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg. Das sind nicht nur Stammtischparolen. Es sind auch Aussagen von karitativen Vereinen und Mitarbeitern traditioneller Pflegebetriebe wie der Sozialstation. Als ich mein Projekt aufgebaut habe, stand ich ziemlich alleine da. „Deutschland: 800 Euro für einen 24-Stunden-Job“ weiterlesen

Deutschland: Solidarität mit Pflegehelfer/innen aus Osteuropa

innovatio_logo_100x100Pflegemigration ist noch immer ein Tabu. Die Probleme für die Pflegehelfer/innen aber sind gravierend: Sie lassen ihre Familien im Heimatland zurück und leiden in Deutschland unter sozialer Isolation. Gerda Dilger ist mit ihrem Projekt der Caritas-Konferenzen im Dekanat Linzgau nun für ihr Engagement mit dem Innovatio-Sozialpreis ausgezeichnet worden. „Deutschland: Solidarität mit Pflegehelfer/innen aus Osteuropa“ weiterlesen

Äthiopien: Aids-Aufklärung im Schulunterricht

(MH) Aids – in Äthiopien ein großes Thema. Zwar geht die Zahl der Infizierten nach offiziellen Angaben zurück. Mit sieben Prozent ist sie jedoch nach wie vor hoch. Auf dem Land liegt sie deutlich über dem Schnitt, ebenso in den Kasernen nahe der Grenze zu Eritrea.
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Ukraine (IV): Zu Besuch in einem staatlichen Pflegeheim

Um zu erfahren, wie die Pflege staatlicherseits geregelt ist, besuchen die Caritas-Kolleg/innen mit mir ein Heim für 350 alte und pflegebedürftige Menschen. In dem Heim, das seit 1969 besteht, wurde seither offensichtlich wenig verändert. Erst in diesem Jahr haben in einem Trakt Renovierungsarbeiten begonnen. Diese Einrichtung ist der Kontrapunkt zu dem Krankenhaus mit Palliativstation, das die Caritas aufgebaut hat, und das wir im Anschluss besuchen.

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Ukraine (II): Win-Win mit Fragezeichen

(MH) Abends, mit dem Touristenblick, erlebe ich Lwiw als eine pulsierende europäische Stadt im Aufbruch. Mode wird groß geschrieben, alles scheint möglich, alles erreichbar. Tagsüber,  unterwegs mit den  Kollegen und Kolleginnen von der Caritas Ukraine, gewinne ich ganz andere Einblicke in den ukrainischen Alltag.  „Ukraine (II): Win-Win mit Fragezeichen“ weiterlesen