Archiv der Kategorie: Rechte für Kinder

Caritas international engagiert sich aktiv für die Durchsetzung der Rechte von Kindern.

Haiti Teil 4: Projektbesuch im Foyer St. Antoine

Tausende Kinder leben in der haitianischen Metropole Port-au-Prince ganz auf sich gestellt. Tausende sind auf der Suche nach Essen und einem sicheren Schlafplatz. Zwischen bewaffneten Gangs, gesellschaftlicher Geringschätzung, der Unnachgiebigkeit der Hitze und der tropischen Regengüsse. Jeden Tag aufs Neue. Im Foyer St. Antoine finden 32 Jungen einen behüteten Raum. Ziel ist der Weg zurück in die Schule und in die eigene Familie. Doch das braucht Zeit. Haiti Teil 4: Projektbesuch im Foyer St. Antoine weiterlesen

Bangladesch, Rohingya-Camp: Und trotzdem hofft man auf ein kleines Wunder …

Mit einigen Stunden Verspätung kommen wir endlich am Flughafen in Cox’s Bazar in Bangladesch nahe des Rohingya-Camps an. Mein Kollege Stefan Teplan und ich haben Glück: Unsere Fluglinie ist die einzige, die an diesem Tag noch fliegen wird. Alle weiteren Flüge wurden wegen schlechter Wetterverhältnisse gestrichen. Seit Anfang Juni hat in Bangladesch die Regenzeit begonnen und die Wettervorhersage kündigt bereits seit Tagen einen langandauernden Monsun mit Sturm und Starkregen an. Bangladesch, Rohingya-Camp: Und trotzdem hofft man auf ein kleines Wunder … weiterlesen

“Kinder sind die Gestalter ihrer eigenen Entwicklung”

In diesem Gastbeitrag berichtet Nataliya Tkachenko, Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe der Caritas Ukraine, von ihrem Besuch im St. Jakob Kinderhaus des Caritasverbandes München-Freising. Demokratiebildung und Wahlfreiheit stehen bei der Erziehungsarbeit im Mittelpunkt. Ganz anders als in ihrem Heimatland, in dem bislang kaum antiautoritäre Erziehungskonzepte gelebt werden.  “Kinder sind die Gestalter ihrer eigenen Entwicklung” weiterlesen

Inklusion: Ein Radiosender für Ernesto I Dialogreise Peru

In Peru gilt heute noch rund ein Fünftel der Bevölkerung als arm. Es fehlt an Bildung und damit auch an Wissen über Behinderungen. Besonders schwierig haben es Menschen mit geistiger Behinderung in Peru. Ohne Aussicht auf frühe und individuelle Förderung, auf Schulbildung, Arbeit und finanzielle Unterstützung der Familien bleibt vielen Menschen mit Behinderung oft nur die Existenz am Rande der Gesellschaft. Eine Inklusion findet nur selten statt. Bei Ernestos Familie ist das anders – auch dank der Caritas del Peru. Inklusion: Ein Radiosender für Ernesto I Dialogreise Peru weiterlesen

Heimkinder in Lima I Dialogreise Peru

Das Projekt „runayay“ unterstützt im Norden Limas junge Heimkinder auf dem Weg in ein eigenständiges Leben. Wenn diese mit 18 Jahren den Schutz der Institution verlassen, wissen sie oft gar nicht, wie sie ihren Alltag bewältigen sollen. Die Caritas del Peru und Caritas internaitonal helfen den jungen Erwachsenen bei der Bewältigung  dieser Übergangsphase.  Heimkinder in Lima I Dialogreise Peru weiterlesen

Peru: Einfach jemand, der zuhört

Valeria lebt mit elf Familienmitgliedern in einer winzigen und improvisierten Unterkunft in Barrios Altos, einem ärmlichen Stadtteil der Hauptstadt Perus. Privatsphäre ist hier ein Fremdwort. Die Caritas will das Viertel von innen heraus stärken – nicht nur mit dem Kampf gegen Drogen, sondern auch mit der Mobilisierung nachbarschaftlicher Hilfe, Workshops, und Hausaufgabenbetreuung.

Peru: Einfach jemand, der zuhört weiterlesen

Als “Voluntario” in Peru

Seit über fünf Monaten bin ich nun schon im Zuge meines „weltwärts“-Freiwilligendienstes hier in Perus 10-Millionen-Hauptstadt Lima. Und längst fühle ich mich wirklich zuhause. Oft habe ich mir zu Beginn die Frage nach Sinn und Unsinn eines Freiwilligendienstes gestellt – und für mich eine klare Antwort gefunden. Als “Voluntario” in Peru weiterlesen

Dialogreise nach Georgien: Ein neues Leben für Straßenkinder

Mit zwölf hatte sich Nika an das harte Leben auf der Straße längst gewöhnt. Die Lebensbedingungen in seiner Familie waren so furchtbar gewesen, dass er weglief und gezwungen war, für sich selbst zu sorgen. Er verkaufte Kerzen und billige Ikonen, ging betteln. „Ich fühlte mich stark“, sagt er heute, „man lernt auf der Straße, wie man sich verteidigt und durchsetzt“. Die anderen Straßenkinder waren Kumpels, sie gingen nicht in die Schule, draußen galt das Gesetz des Stärkeren. Was ihn damals so abgehärtet hat, ist heute noch spürbar, wenn er ohne große Emotionen über diese Zeit berichtet und Augenkontakt vermeidet. Dialogreise nach Georgien: Ein neues Leben für Straßenkinder weiterlesen