Schlagwort-Archive: Georgien

Dialogreise nach Georgien: Ein neues Leben für Straßenkinder

Mit zwölf hatte sich Nika an das harte Leben auf der Straße längst gewöhnt. Die Lebensbedingungen in seiner Familie waren so furchtbar gewesen, dass er weglief und gezwungen war, für sich selbst zu sorgen. Er verkaufte Kerzen und billige Ikonen, ging betteln. „Ich fühlte mich stark“, sagt er heute, „man lernt auf der Straße, wie man sich verteidigt und durchsetzt“. Die anderen Straßenkinder waren Kumpels, sie gingen nicht in die Schule, draußen galt das Gesetz des Stärkeren. Was ihn damals so abgehärtet hat, ist heute noch spürbar, wenn er ohne große Emotionen über diese Zeit berichtet und Augenkontakt vermeidet. Dialogreise nach Georgien: Ein neues Leben für Straßenkinder weiterlesen

Dialogreise nach Georgien: Eine Identität – nach 37 Jahren

Morgen wird einer der wichtigsten Tage im Leben von Nargiza Gasanova sein. Sie ist 37 Jahre alt und wird morgen vielleicht sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Pass bekommen. Vielleicht – wenn morgen alles gut läuft. Dialogreise nach Georgien: Eine Identität – nach 37 Jahren weiterlesen

Dialogreise nach Georgien: Eine zweite Familie für alte Menschen

Ivlita Kuchaidze ist fast 95 Jahre alt, sie war als Krankenschwester im zweiten Weltkrieg und hat ihr Leben lang gearbeitet. Jetzt ist sie so arm, dass sie jeden Tag ins Altenzentrum der Caritas Georgien in Tiflis geht. Dialogreise nach Georgien: Eine zweite Familie für alte Menschen weiterlesen

Georgien: Im Haus der Caritas – die zwei Gesichter der Armut

Der vierte Tag unserer Reise hat uns am meisten bewegt und erschüttert. Auf einem Gelände, auf dem zu Sowjetzeiten eine Metallfabrik und ein Wohnheim für 400 Arbeiter standen, sind heute eine Suppenküche, eine Tagesstätte für 200 Kinder und Jugendliche, eine Wohngruppe für zehn Kinder aus schwierigsten sozialen Verhältnissen und eine Tagesstätte für 40 ältere Menschen untergebracht. Georgien: Im Haus der Caritas – die zwei Gesichter der Armut weiterlesen

Georgien: Gemeinsam Unmögliches möglich machen

Unsere erste Station heute war Martkopi, ein Dorf etwa 30 Kilometer östlich von Tiflis. Dort hat die Caritas vor wenigen Monaten die erste inklusive Wohngruppe in Georgien ins Leben gerufen: Zehn Kinder mit und ohne Behinderung aus schwierigsten sozialen Verhältnissen leben hier in einem Haus zusammen und werden von Sozialarbeiter(inne)n in einer familienähnlichen Atmosphäre betreut und begleitet. Georgien: Gemeinsam Unmögliches möglich machen weiterlesen

Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung

Heute fuhren wir nach Gori, das etwa 80 Kilometer nordwestlich von Tiflis liegt. Da die 30.000 Einwohner zählende Stadt im Grenzgebiet zu Südossetien liegt, wurde sie 2008 zum Kriegsschauplatz. Damals flohen 30.000 Georgier aus Südossetien, wo sie seit Generationen als Bauern ein einfaches aber gutes Auskommen gehabt hatten. Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung weiterlesen

Georgien: Ankunft in Tiflis

Deutschland ist im WM-Fieber und wir reisen nach Georgien! Aber während ich hier noch schnell meinen ersten Blog-Eintrag schreibe, haben die Deutschen ihr Auftaktspiel gegen Portugal bereits sicher für sich entschieden. Wir haben es beim Abendessen am Rande verfolgt und uns dabei von der georgischen Küche verwöhnen lassen. Georgien: Ankunft in Tiflis weiterlesen