Verwüstung, Verheerung – und die Sorge um Mudala

Wir, meine Kollegin Jutta Herzenstiel und ich, packen unsere Koffer. Für die nächsten zwei Tage wollen wir uns ein Bild von der Situation der Missionsstationen Mangunde und Estaquinh unserer Partnerorganisation Esmabama machen. Der Jeep ist gefüllt mit Proviant und vor allem: Wasser.

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Gute Organisation kann Leben in Mosambik retten

Besuch der isolierte Siedlung Badara in Mosambik mit 1.500 Menschen – Bericht von Ingo Steidl / Teil 2

„Viele in der Gemeinde haben alles verloren und müssen im Freien schlafen.“ Das ist ein Grund für die zahlreichen Malariafälle, die sie dieser Tage behandeln müssen. Das sind die ersten Worte der Angestellten der Gesundheitsstation in Barada und eines freiwilligen Helfers.

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“Wir lassen niemanden zurück”

Auf dem Markt des Viertels Praia Nova in Beira herrscht bereits reger Betrieb, als wir morgens um acht vom Fahrer unserer Partnerorganisation dort abgesetzt werden. Die kleine Strecke von Verkaufsständen am Strand wirkt unübersichtlich. Direkt neben dem Treiben erwarten uns drei jugendlichen Kapitäne auf einem Boot. Noch kurz die Schuhe aus, um die ersten Meter zum Boot durchs Wasser zu waten, dann Schwimmwesten, Trinkwasser und einige wichtige Medikamente verladen – und schon legen wir ab.

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Trotz Winter: keine Pause bei der Klimaerwärmung

Derzeit beschäftigen Kälteeinbrüche und starke Regenfälle die Werke der Not- und Katastrophenhilfe. Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass der Klimawandel im Winter weniger zu Buche schlägt, als im spürbar heißen und trockenen Sommer in Europa.

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Ukraine: Ein Land voller offener Wunden und Kriegsnarben

Meine Dienstreise in die Ukraine begann an genau jenem Tag, als in der Meerenge von Kertsch die ukrainischen Schiffe von der russischen Marine angegriffen wurden und ihre Besatzung festgenommen wurde. Kurz darauf stimmte das ukrainische  Parlament darüber ab, ob das Kriegsrecht ausgerufen wird. Ergebnis war ein „Kriegsrecht light“: 30 Tage statt 60 Tage und auch nur in den Regionen, die an Russland und an Transnistrien (Moldawien) grenzen.

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Indonesien: Nachbeben der großen Katastrophe

Jetzt habe auch ich eine ungefähre Ahnung davon, wie sich ein richtiges Erdbeben anfühlen könnte. Am 17.1. tanzte in meinem Zimmer in einem Gasthaus in Palu auf Sulawesi drei Sekunden lang die Erde. Für die Menschen hier ist ein solcher Erdstoß kaum der Erwähnung wert. Es handelte sich um eines der zig kleinen Nachbeben, von der Regierung wird es auf eine Magnitude von nur 4,1 eingestuft.

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Indonesien: “Willkommen in Mordor”

Er ist für die Bewohner Westjavas wahrlich zu einer Art Schicksalsberg geworden: Der Krakatau-Vulkan, der wenige Kilometer vor der Küste der indonesischen Insel aus dem Wasser ragt. Und noch immer brodelt er, mehr als drei Wochen nachdem ein riesiger Erdrutsch infolge seiner Aktivität einen rund fünf Meter hohen Tsunami ausgelöst hat. Indonesien: “Willkommen in Mordor” weiterlesen

Caritas Mitarbeitende berichten aus aller Welt

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