Stämmig, dominant, dynamisch.

(JM) Mehr als 3 Millionen Menschen sind in Kolumbien seit Mai 2011 Opfer der schwersten Überschwemmungen des Landes geworden. Andrea Hitzemann, Referatsleiterin des Projektreferats Lateinamerika/Europa bei Caritas international, war dort.

„Die Überschwemmungen kamen über Nacht. Die Dorfbewohner Manatis hatten lediglich zwanzig Minuten Zeit ihre Sachen zu packen und zu fliehen. Glücklicherweise ist niemand ums Leben gekommen, aber die Menschen haben alles verloren. Stämmig, dominant, dynamisch. weiterlesen

“Keine Finanzkrise in Liberia” :-)

(JM) Hannes Stegemann, Projektreferent für Afrika und den Nahen Osten, war zu Besuch in Liberia: „Ich bin kein Bürotyp. Ich brauche die Reisen, um das Land zu atmen. Manchmal wortwörtlich… Ich halte es einfach für unglaublich wichtig, dass wir ein Gefühl dafür bekommen, was es für unsere Caritas- Partner in Liberia heißt, zu arbeiten und welche Hürden sie nehmen müssen. “Keine Finanzkrise in Liberia” 🙂 weiterlesen

Kinderarbeit – komplett verbieten? Sehen wir anders…

200 Millionen Kinder arbeiten weltweit. In Fabriken, in der Landwirtschaft, auf der Straße. Einige sammeln Recyclingstoffe auf Müllkippen oder müssen im Steinbruch arbeiten. Manche werden zur Prostitution gezwungen oder handeln mit Drogen. 300.000 Kinder arbeiten als Soldaten und Soldatinnen.

Alles abschaffen? Ja! Wir wünschen uns eine Welt ohne Kinderarbeit. Und der Junge, der Teppiche webt und nach drei oder fünf Stunden dann in die Schule geht, soll ihm die Arbeit verboten werden? Nein! Kinderarbeit – komplett verbieten? Sehen wir anders… weiterlesen

Eglal Chenouda und SETI – kennt ihr nicht? Dann lest selbst…

Eglal Chenouda ist Mitarbeiterin der Caritas Ägypten. SETI steht für “Support, Education and Training for Inclusion”, für Begleitung, Bildung und Förderung der Integration. Als Supervisorin entwickelt und betreut Eglal die verschiedenen Projekte des SETI Instituts zur Rehabilitation von Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung. Das Leitmotiv ihrer Arbeit dabei lautet: Wege zur Selbständigkeit vermitteln – in einer Gesellschaft, in der eine Behinderung ein Stigma für die Betroffenen und ihre Familien ist. Eglal Chenouda und SETI – kennt ihr nicht? Dann lest selbst… weiterlesen

Bildergeschichte aus Armenien

(JM) Armenien ist eines der ärmsten Länder Europas. 80 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, jeder Zehnte. hat nur einmal am Tag etwas zu essen. Besonders ältere Menschen, die nicht mehr für ihr Einkommen sorgen können und von einer Rente von 15 Euro leben müssen, leiden unter dieser Situation.
Diese kleine Bildergeschichte erzählt von der häuslichen Pflege, die durch die Caritas Armenien ins Leben gerufen wurde. Die Caritasmitarbeitenden verteilen Lebensmittel, Seife und Kleidung und kümmern sich um die alten und kranken Menschen, die sonst niemanden haben, der sich um sie kümmert.

Bildergeschichte aus Armenien weiterlesen

Sag uns deine Meinung! Nichtregierungsorganisationen = Mitleidsindustrie?

(JM) Letzte Woche haben wir Linda Polman zu uns nach Freiburg eingeladen. Die Niederländerin übt in ihrem vierten Buch “Die Mitleidsindustrie” massive Kritik an internationalen Hilfsorganisationen. Sie schreibt, dass die Hilfe allzu oft nicht die Betroffenen erreicht. Als Gründe nennt sie Strukturfehler und Korruption.

Das wohl schwerwiegendste Beispiel falsch verstandener Hilfe führt sie an: 1994. Lager von Goma. Sag uns deine Meinung! Nichtregierungsorganisationen = Mitleidsindustrie? weiterlesen

Plastikflipflops mit Schleifen und Perlen

(JM) Gabriele Bargel, Referentin für Afrika und den Nahen Osten, erzählt von einem Erlebnis in Benin: „Anfang des Jahres war ich in Benin. Unser nationaler Partner vor Ort, die Caritas Benin, hat ein Straßenkinderprojekt ins Leben gerufen. Caritas international finanziert ein Zentrum für Mädchen, die Opfer häuslicher Gewalt oder von zu Hause weggelaufen sind. Plastikflipflops mit Schleifen und Perlen weiterlesen

Caritas Mitarbeitende berichten aus aller Welt

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