Schlagwort-Archive: Afrika

Äthiopien: Das große Drängeln an der Wasserstelle

Die Gegend um die Stadt Afdem, rund 80 Kilometer nordöstlich von Asebe Teferi, gilt als eine grüne Region, in der die Vieh- und Milchwirtschaft Äthiopiens beste Bedingungen vorfinden. Eigentlich. Doch davon kann ich an diesem zweiten Tag meiner Äthiopien-Recherchereise nichts entdecken. Im Gegenteil: Staub senkt sich auf die vertrocknete Landschaft und auf die Viehherden, die sich auf dem Weg zur einzigen Wasserstelle dieser Gegend befinden. Aufgewirbelt wird dieser von der nahen Großbaustelle der Eisenbahnlinie, die die Hauptstadt Addis Abeba künftig mit Djibouti und dem Roten Meer verbinden soll. Äthiopien: Das große Drängeln an der Wasserstelle weiterlesen

Äthiopien: Das Hoffen auf Regen

Die Menschen in Äthiopien hoffen dieser Tage auf nichts sehnlicher als auf den Regen. Die anhaltende Dürre in dem Land am nördlichen Horn Afrikas lässt schlimme Erinnerungen an das Jahr 2011 wach werden. Ausfallende Regenfälle hatten damals zu einer massiven Nahrungsmittelkrise geführt, von der sich die Bevölkerung bis heute nicht erholt hat. Äthiopien: Das Hoffen auf Regen weiterlesen

Äthiopien: Hilfe für Flutopfer in Dire Dawa

(MH) Das ausgetrocknete Flussbett ist so etwas wie die Lebensader von Dire Dawa. Frauen kochen, Kinder jagen Bällen hinterher. Überall streunen scheinbar herrenlose Ziegen, Esel und Kühe umher. Kaum vorstellbar, dass dieses Flussbett vor sieben Jahren das Einfallstor für Tod und Verwüstung war. Eine Flut gewaltigen Ausmaßes riss Menschen, Tiere und Häuser in dieser Provinzstadt im Osten Äthiopiens mit sich. Mehr als 300 Tote, 10.000 Einwohner verloren ihr Hab und Gut. Äthiopien: Hilfe für Flutopfer in Dire Dawa weiterlesen

Äthiopien: Straßenkinder entdecken ihre Talente

(MH) Sie lebt mit ihren vier Kindern auf fünf Quadratmetern. Für die fensterlose Hütte mit dem löchrigen Wellblechdach im Zentrum von Mekele (Nord-Äthiopien) zahlt die Witwe umgerechnet 10 Euro im Monat an ihren Vermieter. Manchmal schafft sie es nicht, das Geld aufzutreiben, denn der Mann, der ihr in einer Mühle Arbeit gibt, zahlt nur in Naturalien. Die muss sie dann wieder auf dem Markt verkaufen. Für die Kinder bleibt so gut wie nichts übrig. Äthiopien: Straßenkinder entdecken ihre Talente weiterlesen

Besuch bei der Caritas Tansania (II)

(IN) Caritas international unterstützt in der Erzdiözese Arusha in Tansania die  Förderung von Kindern mit Behinderung.  Menschen mit Behinderung sind für das nomadische Volk der Massai eine Herausforderung. Oft werden sie an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen werden von ihren Familien versteckt. Auf meiner Reise besuchte ich u.a. das Behindertenzentrum der Erzdiözese Arusha. Das Projekt fördert die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Akzeptanz der Menschen mit Behinderung. Gerne teile ich mit euch meine Erlebnisse und Eindrücke. (Teil 2) Besuch bei der Caritas Tansania (II) weiterlesen

Besuch bei der Caritas Tansania (I)

(IN) Caritas international unterstützt in der Erzdiözese Arusha in Tansania die  Förderung von Kindern mit Behinderung. Menschen mit Behinderung sind für das nomadische Volk der Massai eine Herausforderung. Oft werden sie an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen werden von ihren Familien versteckt. Auf meiner Reise besuchte ich u.a. das Behindertenzentrum der Erzdiözese Arusha. Das Projekt fördert die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Akzeptanz der Menschen mit Behinderung. Gerne teile ich mit euch meine Erlebnisse und Eindrücke. Besuch bei der Caritas Tansania (I) weiterlesen

Kenia: Eine Million Sterne für Straßenkinder

(IS) „Armut macht krank – jeder verdient Gesundheit“: Das Kampagnenmotto der Caritas gilt nicht nur für Deutschland. Überdeutlich ist der Zusammenhang zwischen Armut und Krankheit auch in anderen Ländern der Welt – wie zum Beispiel in Kenia. Hier unterstützt Caritas international ein Projekt für Straßenkinder, die besonders hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Sie stehen im November 2012 im Mittelpunkt der Aktion „Eine Million Sterne“. Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit setzt das internationale Caritas-Netzwerk mit „Eine Million Sterne“ ein sichtbares Zeichen für eine solidarische Gesellschaft und eine gerechte Welt. Kenia: Eine Million Sterne für Straßenkinder weiterlesen

Kein Verlass auf die Jahreszeiten

(MB) Schnelle Hilfe ist gut. Langfristige Sicherheit braucht mehr als Nothilfe. Fred Lauener, der für die Caritas Schweiz im Nordosten Kenias ist, spricht mit einem Schweizer aus Kenia über die Dürre:

Ich sitze vor dem Haus von Heini Dommann (alias Henry) mitten in Marsabit im Norden Kenias. Henry spendiert ein Bier und erzählt mir vom Leben in der kenianischen Wüste.  Kein Verlass auf die Jahreszeiten weiterlesen