Schlagwort-Archive: armut

Jute Works – Ein soziales Unternehmen der Caritas Bangladesch

Das Dorf Luduria liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Wir sind unterwegs mit Bertha Baroi und Ananda Gomes, Direktorin und Vize-Direktor eines einzigartigen sozialen Unternehmens der Caritas – „Jute Works“: Es beschäftigt im ganzen Land rund 4.000 Frauen im ländlichen Raum, die zu den Ärmsten der Armen gehören. Jute Works – Ein soziales Unternehmen der Caritas Bangladesch weiterlesen

Bolivien: Die Kaffee-Produktion schafft bessere Perspektiven

Nach unserem Besuch in der Gemeinde San Concepción fuhren wir* in Begleitung des Bischofs weiter nach San Felix. Die Landstraßen außerhalb von Coroico sind bis auf wenige Ausnahmen staubige Pisten. Sie bieten einen grandiosen Blick auf eine bewaldete Bergwelt, an deren Steilhängen fast alles gedeiht: Zitrusfrüchte, Bananenstauden, Kaffee- und auch Coca-Pflanzen. Bolivien: Die Kaffee-Produktion schafft bessere Perspektiven weiterlesen

Bolivien und Deutschland: Stadt – Land – Zukunft für ältere Menschen?

Am Dienstag, den 2. Juni 2015, machten wir* uns auf den Weg nach Coroico, einem etwa 90 Kilometer von La Paz entfernten Städtchen. Es liegt malerisch auf etwa 2.000 Metern Höhe und hat ein subtropisches Klima. Schon die Fahrt nach Coroico war ein Erlebnis. Bolivien und Deutschland: Stadt – Land – Zukunft für ältere Menschen? weiterlesen

Georgien: Im Haus der Caritas – die zwei Gesichter der Armut

Der vierte Tag unserer Reise hat uns am meisten bewegt und erschüttert. Auf einem Gelände, auf dem zu Sowjetzeiten eine Metallfabrik und ein Wohnheim für 400 Arbeiter standen, sind heute eine Suppenküche, eine Tagesstätte für 200 Kinder und Jugendliche, eine Wohngruppe für zehn Kinder aus schwierigsten sozialen Verhältnissen und eine Tagesstätte für 40 ältere Menschen untergebracht. Georgien: Im Haus der Caritas – die zwei Gesichter der Armut weiterlesen

Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung

Heute fuhren wir nach Gori, das etwa 80 Kilometer nordwestlich von Tiflis liegt. Da die 30.000 Einwohner zählende Stadt im Grenzgebiet zu Südossetien liegt, wurde sie 2008 zum Kriegsschauplatz. Damals flohen 30.000 Georgier aus Südossetien, wo sie seit Generationen als Bauern ein einfaches aber gutes Auskommen gehabt hatten. Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung weiterlesen

Kolumbien: Sexarbeit – Ein Beruf ohne Arbeitsschutz

_MG_1860.jpgUnsere Kollegin Lucia setzt sich mit den Arbeitsbedingungen für Prostituierte in Kolumbien auseinander. Der Forderung nach einer Anerkennung der Sexarbeit als reguläre Arbeit steht auch hier entgegen, dass nur wenige diesen Beruf aus freier Entscheidung gewählt haben. Denn allem Anschein nach ist fast immer Armut die Grundvoraussetzung  für Sexarbeit. Kolumbien: Sexarbeit – Ein Beruf ohne Arbeitsschutz weiterlesen

Sechster Tag in Albanien: Ein Pilotprojekt für Kinder und Jugendliche und eine unerschrockene Caritas-Direktorin

Freitag, 31. Mai. In den vergangenen Tagen waren wir in Tirana und im Norden Albaniens unterwegs. Heute brechen wir Richtung Süden auf. Wir fahren über die Autobahn nach Durres und biegen dort nach Südosten Richtung Elbasan ab. Unser erstes Ziel ist das Dörfchen Lumas. Hier haben sich Vinzentinerinnen aus Italien niedergelassen und ein Klösterchen gebaut. Schwester Camilla, die Oberin, ist gleichzeitig Direktorin der Caritas Süd-Albanien. Die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen im flächenmäßig größten Bistum des Landes liegen ihr besonders am Herzen. Doch sie hat keinen leichten Stand.  Sechster Tag in Albanien: Ein Pilotprojekt für Kinder und Jugendliche und eine unerschrockene Caritas-Direktorin weiterlesen

Fünfter Tag in Albanien: Es bleibt ein schwieriges Erbe – politisch, wirtschaftlich und sozial

Donnerstag, 30. Mai. Die Kolleginnen der Caritas Albanien haben für uns einen Besuchsmarathon durch die Ministerien geplant: Arbeits- und Sozialministerium, Kommission zum Schutz vor Menschenhandel im Innenministerium, Gesundheitsministerium und dazwischen noch ein Besuch bei der Deutschen Botschaft. Als wir diesen Marathon glücklich überstanden haben, sind wir einigermaßen ernüchtert. Fünfter Tag in Albanien: Es bleibt ein schwieriges Erbe – politisch, wirtschaftlich und sozial weiterlesen

Vierter Tag in Albanien: Eine mutige Ordensfrau und der Segen einer Überschwemmung

Am vierten Tag unserer Projektreise fahren wir nach Rreshen am Rande der Albanischen Alpen. Noch vor wenigen Jahren gehörte Rreshen zu den strukturschwachen Gebieten im Osten Albaniens. Der größte Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung war arbeitslos oder  unterbeschäftigt und kämpfte ums Überleben. Heute liegt Rreshen an der Schnellstraße, die den Kosovo mit den albanischen Mittelmeerhäfen verbindet. Hier betreuen eine junge Ordensfrau aus dem Kosovo und ausgebildete Krankenschwestern etwa 50 pflegebedürftige Menschen, die in extremer Armut leben. Wir wollten sehen, wie die ambulante Krankenpflege der Caritas in Albanien organisiert ist, wo es keine sozialen Sicherungssysteme gibt, wie wir sie kennen. Vierter Tag in Albanien: Eine mutige Ordensfrau und der Segen einer Überschwemmung weiterlesen