Schlagwort-Archive: Projektreise

Georgien: Im Haus der Caritas – die zwei Gesichter der Armut

Der vierte Tag unserer Reise hat uns am meisten bewegt und erschüttert. Auf einem Gelände, auf dem zu Sowjetzeiten eine Metallfabrik und ein Wohnheim für 400 Arbeiter standen, sind heute eine Suppenküche, eine Tagesstätte für 200 Kinder und Jugendliche, eine Wohngruppe für zehn Kinder aus schwierigsten sozialen Verhältnissen und eine Tagesstätte für 40 ältere Menschen untergebracht. Georgien: Im Haus der Caritas – die zwei Gesichter der Armut weiterlesen

Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung

Heute fuhren wir nach Gori, das etwa 80 Kilometer nordwestlich von Tiflis liegt. Da die 30.000 Einwohner zählende Stadt im Grenzgebiet zu Südossetien liegt, wurde sie 2008 zum Kriegsschauplatz. Damals flohen 30.000 Georgier aus Südossetien, wo sie seit Generationen als Bauern ein einfaches aber gutes Auskommen gehabt hatten. Georgien: Viel Armut und ziemlich viel Hoffnung weiterlesen

Georgien: Ankunft in Tiflis

Deutschland ist im WM-Fieber und wir reisen nach Georgien! Aber während ich hier noch schnell meinen ersten Blog-Eintrag schreibe, haben die Deutschen ihr Auftaktspiel gegen Portugal bereits sicher für sich entschieden. Wir haben es beim Abendessen am Rande verfolgt und uns dabei von der georgischen Küche verwöhnen lassen. Georgien: Ankunft in Tiflis weiterlesen

Sechster Tag in Albanien: Ein Pilotprojekt für Kinder und Jugendliche und eine unerschrockene Caritas-Direktorin

Freitag, 31. Mai. In den vergangenen Tagen waren wir in Tirana und im Norden Albaniens unterwegs. Heute brechen wir Richtung Süden auf. Wir fahren über die Autobahn nach Durres und biegen dort nach Südosten Richtung Elbasan ab. Unser erstes Ziel ist das Dörfchen Lumas. Hier haben sich Vinzentinerinnen aus Italien niedergelassen und ein Klösterchen gebaut. Schwester Camilla, die Oberin, ist gleichzeitig Direktorin der Caritas Süd-Albanien. Die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen im flächenmäßig größten Bistum des Landes liegen ihr besonders am Herzen. Doch sie hat keinen leichten Stand.  Sechster Tag in Albanien: Ein Pilotprojekt für Kinder und Jugendliche und eine unerschrockene Caritas-Direktorin weiterlesen

Fünfter Tag in Albanien: Es bleibt ein schwieriges Erbe – politisch, wirtschaftlich und sozial

Donnerstag, 30. Mai. Die Kolleginnen der Caritas Albanien haben für uns einen Besuchsmarathon durch die Ministerien geplant: Arbeits- und Sozialministerium, Kommission zum Schutz vor Menschenhandel im Innenministerium, Gesundheitsministerium und dazwischen noch ein Besuch bei der Deutschen Botschaft. Als wir diesen Marathon glücklich überstanden haben, sind wir einigermaßen ernüchtert. Fünfter Tag in Albanien: Es bleibt ein schwieriges Erbe – politisch, wirtschaftlich und sozial weiterlesen

Vierter Tag in Albanien: Eine mutige Ordensfrau und der Segen einer Überschwemmung

Am vierten Tag unserer Projektreise fahren wir nach Rreshen am Rande der Albanischen Alpen. Noch vor wenigen Jahren gehörte Rreshen zu den strukturschwachen Gebieten im Osten Albaniens. Der größte Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung war arbeitslos oder  unterbeschäftigt und kämpfte ums Überleben. Heute liegt Rreshen an der Schnellstraße, die den Kosovo mit den albanischen Mittelmeerhäfen verbindet. Hier betreuen eine junge Ordensfrau aus dem Kosovo und ausgebildete Krankenschwestern etwa 50 pflegebedürftige Menschen, die in extremer Armut leben. Wir wollten sehen, wie die ambulante Krankenpflege der Caritas in Albanien organisiert ist, wo es keine sozialen Sicherungssysteme gibt, wie wir sie kennen. Vierter Tag in Albanien: Eine mutige Ordensfrau und der Segen einer Überschwemmung weiterlesen