“Ich trage den Namen einer Göttin.”

(JM) Father Varghese, der Direktor der Caritas Indien, berichtet von einer bemerkenswerten jungen Damen:

„Vor kurzem durfte ich eine bemerkenswerte junge Dame kennenlernen. Sie gehört einer niedrigeren Kaste an, die wirtschaftlich schwach und sozial benachteiligt ist. Ihr steht es nicht zu, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Derzeit arbeitet sie als Reinigungskraft in einer Familie einer höheren Kaste. Dort wird sie unterdrückt und schlecht behandelt.Sie darf nie die Haustür überschreiten, ohne sich zu verbeugen. Ihr gegenüber zeigen die Familienangehörigen keinen Respekt, sie wird nicht einmal beim Namen genannt, sondern nur mit ‚Hallo‘ gerufen. Eines Tages hat der Hausherr sie nur mit einem Laut, einem Ton gerufen, nicht einmal ein ‚Hallo‘. Daraufhin hat sie nicht reagiert. Er rief ein weiteres Mal. Sie drehte sich um und sagte: ‚Ich habe einen wunderschönen Namen. Ich heiße Lakshmi. Das ist der Name der Göttin des Wohlstands. Nenne mich bei meinem Namen. Nenn mich Lakshmi.‘ Wenn man mir die philosophische Frage stellt, woher dieser Sinneswandel kommt, warum er kommt, dann antworte ich, dass er sowohl von außen als auch von innen herrührt. Aber meiner Meinung nach hauptsächlich von innen.“

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.