Start unserer neuen Blog-Serie: Corona stellt uns alle vor Herausforderungen

Die derzeitige Corona-Pandemie raubt Menschen weltweit den Atem. Wie Deutschland mit dem neuartigen Virus umgeht, erfahren wir jeden Tag aus den Medien. Zudem erleben wir es tagtäglich selbst. Doch wie sieht es in anderen Ländern unserer Welt aus? Ab sofort berichten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der ganzen Welt von ihren ganz persönlichen Corona-Erfahrungen. Den Beginn macht unsere Praktikantin Jenni und stellt dabei die neue Serie vor.

Corona hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Als Praktikantin arbeite ich wie viele andere im Homeoffice. Bei mir liegen jedoch zwischen meinem privaten Schreibtisch und meinen Kollegen in Freiburg ganze 200 Kilometer. Viel persönlicheren Kontakt als uns bei täglichen Videokonferenzen zuzuwinken und auszutauschen haben wir nicht. Wann ich das nächste Mal im Freiburger Büro sitzen werde, kann ich nicht sagen. Auch bedeutet Feierabend zu haben für mich nicht mehr, mit der Bahn in Richtung WG-Zimmer zu fahren, sondern von meinem Schreibtisch aus ein paar Schritte weiter ins Wohnzimmer meiner Eltern zu laufen. Meine Pläne für den Sommer, Städtetrips zu planen oder Festivals zu besuchen? Da kann ich nur noch müde lächeln.

Wie fühlt sich die Corona-Pandemie in Afghanistan an?

Ein Schicksal, dass ich mir als Praktikantin derzeit mit beinahe allen Caritas international-Mitarbeitenden weltweit teile: Arbeiten im Homeoffice. Doch natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen “Coronazeiten” in Deutschland und anderen Ländern wie beispielsweise Afghanistan oder Kenia. Darüber werden unsere weltweit tätigen Auslandsfachkräfte in diesem Blog in den nächsten Wochen berichten.

Doch da ich für Caritas international arbeite, wird mir bewusst: Auf der ganzen Welt herrscht eine Ausnahmesituation. Ja, ich muss dieses Jahr wahrscheinlich auf das ein oder andere schöne Erlebnisse verzichten. Aber mein Alltag funktioniert noch. Habe ich noch eine Frage an einen Kollegen oder eine Kollegin, schreibe ich einfach fix eine Mail von meinem Laptop aus. Doch was bedeutet die Corona-Krise für Menschen in Ländern, die nicht über solcherlei Mittel, geschweige denn über ein Sozialsystem wie unseres verfügen? Wie erleben die vielen Fachkräfte von Caritas international etwa in Syrien, Marokko und Afghanistan den Lockdown? Dieser Frage wollen wir mit unserer neuen Blog-Serie nachgehen.

Individuelle Corona-Erfahrungen stehen im Mittelpunkt

Dabei stehen nicht wie sonst Zahlen und Fakten aus verschiedenen Ländern der Welt im Vordergrund. Unsere Auslandsfachkräfte erzählen von ihren ganz persönlichen Erlebnissen und Eindrücken während der Corona-Pandemie. Von dem, was sie besonders berührt oder zum Nachdenken gebracht hat. Von Menschen, denen sie begegnet sind und die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Aber auch von absurden und vielleicht sogar witzigen Situationen, die es ohne COVID-19 nie gegeben hätte. Die humanitären Helferinnen und Helfer schildern euch, wie sie unter den erschwerten Bedingungen den Ärmsten der Welt zur Seite stehen – genauso wie sie von Veränderungen in ihrem eigenen Arbeits- und Familienleben erzählen.

All diese Momentaufnahmen werden eines ganz deutlich zeigen: Corona stellt die Menschen auf der ganzen Welt vor enorme Herausforderungen. Die Onlineredaktion von Caritas international wünscht euch viel Spaß beim Lesen.

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