Alle Beiträge von Caritas international

Caritas international sichert das Überleben in Krisen und Katastrophen und schafft Perspektiven für Menschen, die besonders schutzbedürftig sind.

Corona kommt in Tadschikistan „nur” langsam an

Seit der letzten Märzwoche arbeiten alle Mitarbeitenden von Caritas Deutschland in Tadschikistan im Homeoffice. Zudem haben sie geplante Schulungen, Seminare und Workshops abgesagt. Die Mitarbeitenden konzentrieren sich im Moment darauf, präventive Corona-Maßnahmen zu erarbeiten. Samariddin Bahriddinov, Kommunikationsbeauftragter im tadschikischen Caritas-Büro, gibt Einblick in das langsame Ankommen der Pandemie in Tadschikistan.

Corona kommt in Tadschikistan „nur” langsam an weiterlesen

Von Vorurteilen umzingelt

Felix Schneider arbeitet als Teilnehmer des „weltwärts“-Programms seit knapp sechs Monaten in einem Projekt von Caritas international in Durban/Südafrika. Sein Arbeitsplatz ist eines der größten „Townships“ (Armenviertel) des Landes: Umlazi. Über seine Erfahrungen berichtet er in unserem Blog. Von Vorurteilen umzingelt weiterlesen

Überleben in Trümmern – Mein Besuch in Aleppo

„Ich reise nach Syrien.“ Dieser Satz brachte mir in den vergangenen Wochen viele sorgenvolle Nachfragen ein. Kaum jemand reist zurzeit in dieses Land, aus dem wir seit über 8 Jahren nur noch Schreckensmeldungen hören. Viele nehmen wir gar nicht mehr wahr. So übersättigt sind wir. Johanna Klumpp, Mitarbeiterin bei Caritas international, begleitete eine Woche die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Caritas Syrien, vor allem in Aleppo. Überleben in Trümmern – Mein Besuch in Aleppo weiterlesen

Bangladesch, Rohingya-Camp: Und trotzdem hofft man auf ein kleines Wunder …

Mit einigen Stunden Verspätung kommen wir endlich am Flughafen in Cox’s Bazar in Bangladesch nahe des Rohingya-Camps an. Mein Kollege Stefan Teplan und ich haben Glück: Unsere Fluglinie ist die einzige, die an diesem Tag noch fliegen wird. Alle weiteren Flüge wurden wegen schlechter Wetterverhältnisse gestrichen. Seit Anfang Juni hat in Bangladesch die Regenzeit begonnen und die Wettervorhersage kündigt bereits seit Tagen einen langandauernden Monsun mit Sturm und Starkregen an. Bangladesch, Rohingya-Camp: Und trotzdem hofft man auf ein kleines Wunder … weiterlesen

Ukraine: Ein Land voller offener Wunden und Kriegsnarben

Meine Dienstreise in die Ukraine begann an genau jenem Tag, als in der Meerenge von Kertsch die ukrainischen Schiffe von der russischen Marine angegriffen wurden und ihre Besatzung festgenommen wurde. Kurz darauf stimmte das ukrainische  Parlament darüber ab, ob das Kriegsrecht ausgerufen wird. Ergebnis war ein „Kriegsrecht light“: 30 Tage statt 60 Tage und auch nur in den Regionen, die an Russland und an Transnistrien (Moldawien) grenzen.

Ukraine: Ein Land voller offener Wunden und Kriegsnarben weiterlesen