Archiv der Kategorie: weltweite Corona-Erfahrungen

Die Corona-Pandemie raubt Menschen weltweit den Atem. Wie Deutschland mit dem neuartigen Virus umgeht, erfahren wir jeden Tag aus den Medien. Zudem erleben wir es in unserem eigenen Alltag. Doch wie sieht es in anderen Ländern der Welt aus? Wie gehen Menschen in Syrien, Afghanistan oder Marokko mit dem Lockdown um? In dieser Blog-Serie findet ihr Antworten in Interviews und Erfahrungsberichten unserer Fachkräfte im Ausland. Sie teilen mit euch ihre ganz persönlichen Corona-Erfahrungen.

EindrÜcke aus dem Corona-Hotspot St. Petersburg

Die Corona-Lage in Russland ist prekär. Die Zahl der Schwerkranken beläuft sich auf Zehntausende, Hunderte sterben täglich. „Jeder Tag bringt immer schlimmere Nachrichten.“ Das berichtet uns Natalia Pewzowa, die Direktorin der Caritas in St. Petersburg. In unserem Blog beschreibt sie die Lage in der russischen Millionenstadt. EindrÜcke aus dem Corona-Hotspot St. Petersburg weiterlesen

An der Corona Front in Armenien

Niclas Puschner, 44, ist Notarzt im Rhein-Sieg Kreis, aber rund um den Globus im Einsatz. Als stellvertretender Ärztlicher Leiter Flugdienste der regionalen Johanniter Unfallhilfe koordiniert er Rettungs- und Rückholaktionen von Menschen in Notsituationen. Puschner hat schon viele Länder besucht, viele Intensivstationen gesehen. Mitte Juli war er allerdings zum ersten Mal auf einem zusammenhängenden Auslandseinsatz: Vermittelt durch Caritas international, zwei Wochen in Armenien – im Kampf gegen Corona. Im Interview erzählt er, wie so ein medizinischer Hilfseinsatz abläuft, wie er und seine 14 Teamkollegen vor Ort helfen konnten und was er von den Armeniern gelernt hat. An der Corona Front in Armenien weiterlesen

Wie lebt es sich in „Lockdown“–Nairobi?

Jürgen Prieske – Caritas-Fachkraft in Kenia – weiß, dass es ihm im Gegensatz zu vielen Einheimischen vergleichsweise gut im Lockdown ergeht. Dennoch spüren auch er und seine Familie die Folgen der Abriegelung Nairobis. Kleinere Zwischenfälle bringen ihn ins Grübeln. Wie lebt es sich in „Lockdown“–Nairobi? weiterlesen

Rückkehr zu den Protesten

Die libanesische Regierung hatte erstaunlich schnell auf das Coronavirus reagiert und die Zahl der Neuansteckungen lag längere Zeit im einstelligen Bereich. Doch den ersten Lockerungen folgte eine erneute Protestwelle gegen die Regierung, denn die Corona-Krise hat die sozialen Ungleichheiten noch stärker hervortreten lassen – so beobachtet es Caritas-Fachkraft Julia Renck in Beirut.

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