Archiv der Kategorie: weltweite Corona-Erfahrungen

Die Corona-Pandemie raubt Menschen weltweit den Atem. Wie Deutschland mit dem neuartigen Virus umgeht, erfahren wir jeden Tag aus den Medien. Zudem erleben wir es in unserem eigenen Alltag. Doch wie sieht es in anderen Ländern der Welt aus? Wie gehen Menschen in Syrien, Afghanistan oder Marokko mit dem Lockdown um? In dieser Blog-Serie findet ihr Antworten in Interviews und Erfahrungsberichten unserer Fachkräfte im Ausland. Sie teilen mit euch ihre ganz persönlichen Corona-Erfahrungen.

An der Corona Front in Armenien

Niclas Puschner, 44, ist Notarzt im Rhein-Sieg Kreis, aber rund um den Globus im Einsatz. Als stellvertretender Ärztlicher Leiter Flugdienste der regionalen Johanniter Unfallhilfe koordiniert er Rettungs- und Rückholaktionen von Menschen in Notsituationen. Puschner hat schon viele Länder besucht, viele Intensivstationen gesehen. Mitte Juli war er allerdings zum ersten Mal auf einem zusammenhängenden Auslandseinsatz: Vermittelt durch Caritas international, zwei Wochen in Armenien – im Kampf gegen Corona. Im Interview erzählt er, wie so ein medizinischer Hilfseinsatz abläuft, wie er und seine 14 Teamkollegen vor Ort helfen konnten und was er von den Armeniern gelernt hat. An der Corona Front in Armenien weiterlesen

Wie lebt es sich in „Lockdown“–Nairobi?

Jürgen Prieske – Caritas-Fachkraft in Kenia – weiß, dass es ihm im Gegensatz zu vielen Einheimischen vergleichsweise gut im Lockdown ergeht. Dennoch spüren auch er und seine Familie die Folgen der Abriegelung Nairobis. Kleinere Zwischenfälle bringen ihn ins Grübeln. Wie lebt es sich in „Lockdown“–Nairobi? weiterlesen

Rückkehr zu den Protesten

Die libanesische Regierung hatte erstaunlich schnell auf das Coronavirus reagiert und die Zahl der Neuansteckungen lag längere Zeit im einstelligen Bereich. Doch den ersten Lockerungen folgte eine erneute Protestwelle gegen die Regierung, denn die Corona-Krise hat die sozialen Ungleichheiten noch stärker hervortreten lassen – so beobachtet es Caritas-Fachkraft Julia Renck in Beirut.

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Wir können viel aus der Krise lernen

Katharina Fleiter arbeitet erst seit drei Monaten als Auslandsfachkraft für Caritas international in Mosambik. Sie will die Caritas Mosambik beim Wiederaufbau nach dem Tropensturm Idai unterstützen. Doch in diesen drei Monaten hat die Pandemie ihr Leben bereits gründlich auf den Kopf gestellt. Neben all den Problemen hat sie jedoch Hoffnung, dass die Pandemie auch Positives hervorbringt.

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Der Alptraum wird für Tadschikistan Wirklichkeit

Parvina Tadjibaeva lebte und arbeitete bis vor wenigen Wochen für Caritas international in Tadschikistan. Das Coronavirus geisterte lange als Gerücht durchs Land. Verdachtsfälle wurden als einfache Lungenentzündung eingestuft. Der Anstieg der Todesfälle im Zuge von Atemwegserkrankungen änderte zunächst nichts daran. Erst einen Tag vor Ankunft einer Sonderkommission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 30. April bestätigte die Regierung COVID-19-Fälle. Dann brach Panik im Land aus. Parvina Tadjibaeva blickt mit Sorge und Trauer auf die derzeitige Situation in Tadschikistan. Ihre Mutter und viele Freunde musste sie zurücklassen. Einige von ihnen sind bereits positiv getestet worden – einer ist im Verlauf der Erkrankung gestorben.

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