Archiv der Kategorie: weltweite Corona-Erfahrungen

Die Corona-Pandemie raubt Menschen weltweit den Atem. Wie Deutschland mit dem neuartigen Virus umgeht, erfahren wir jeden Tag aus den Medien. Zudem erleben wir es in unserem eigenen Alltag. Doch wie sieht es in anderen Ländern der Welt aus? Wie gehen Menschen in Syrien, Afghanistan oder Marokko mit dem Lockdown um? In dieser Blog-Serie findet ihr Antworten in Interviews und Erfahrungsberichten unserer Fachkräfte im Ausland. Sie teilen mit euch ihre ganz persönlichen Corona-Erfahrungen.

Wiederaufbau im katastrophengeplagten Indonesien durch Corona gefährdet

Im September 2018 starben 4.845 Menschen an den Folgen eines Erdbebens in Zentral Sulawesi. Das Erdbeben der Stärke 7,4 löste einen Tsunami aus und zerstörte komplette Nachbarschaften. Hunderttausende verloren ihre Häuser. Der Wiederaufbau ist längst nicht abgeschlossen. Doch der nächste Kraftakt steht schon bevor – der Kampf gegen Corona. Unsere Kollegin Sarah Stoiber lebte die letzten anderthalb Jahre in Yogyakarta und koordinierte den Wiederaufbau. Sie gibt in ihrem Beitrag Einblicke in die derzeitige Lage.

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Über digitale Messenger gemeinsam beten

Vor einer Woche hat der Fastenmonat Ramadan begonnen. Auch in Marokko fasten die gläubigen Muslime. Doch wie so vieles seit Ausbruch der Corona-Pandemie muss auch das Fasten dieses Jahr anders gestaltet werden. Unser Kollege Hannes Stegemann gibt in seinen zweiten Blog-Beitrag einen bedrückenden Einblick. 

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Corona-Gerüchteküche in Afghanistan kocht weiter

Stefan Recker eröffnete unseren Corona-Blog (zum Artikel „Zwiebeln schützen vor Corona nicht) vor etwa zwei Wochen. In der Zwischenzeit haben sich er und sein Team im Kabuler Büro ganz gut eingespielt. Doch die Probleme im Land werden größer und auch die Gerüchteküche kocht weiter – zum Teil mit überraschenden Ergebnissen.

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Dauerhafter Ausnahmezustand

Ende Februar kamen die ersten Menschen mit Coronavirus aus dem Iran in den Libanon. Bereits zwei Wochen später wurden Schulen, öffentliche Institutionen, Geschäfte sowie Land- und Seegrenzen geschlossen. Doch die Corona-Pandemie ist nur eines von vielen Problemen im Libanon. Julia Renck arbeitet als Fachkraft in Libanons Hauptstadt Beirut und ist sich sicher, dass das Land auch nach der Pandemie nicht zur Ruhe kommen wird.

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Eine Reise nach Deutschland wäre keine Rückreise

Jürgen Prieske leitet das Ostafrika-Regionalbüro von Caritas international in Kenias Hauptstadt Nairobi. Einen Rückholflug nach Deutschland wollte er nicht – Kenia ist sein Zuhause geworden. Doch natürlich hat die Corona-Pandemie sein Leben in Nairobi verändert. Und sie erinnert ihn an eine andere, schmerzvolle Zeit.

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