Schlagwort-Archive: Indonesien

Wiederaufbau im katastrophengeplagten Indonesien durch Corona gefährdet

Im September 2018 starben 4.845 Menschen an den Folgen eines Erdbebens in Zentral Sulawesi. Das Erdbeben der Stärke 7,4 löste einen Tsunami aus und zerstörte komplette Nachbarschaften. Hunderttausende verloren ihre Häuser. Der Wiederaufbau ist längst nicht abgeschlossen. Doch der nächste Kraftakt steht schon bevor – der Kampf gegen Corona. Unsere Kollegin Sarah Stoiber lebte die letzten anderthalb Jahre in Yogyakarta und koordinierte den Wiederaufbau. Sie gibt in ihrem Beitrag Einblicke in die derzeitige Lage.

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Indonesien: Nachbeben der großen Katastrophe

Jetzt habe auch ich eine ungefähre Ahnung davon, wie sich ein richtiges Erdbeben anfühlen könnte. Am 17.1. tanzte in meinem Zimmer in einem Gasthaus in Palu auf Sulawesi drei Sekunden lang die Erde. Für die Menschen hier ist ein solcher Erdstoß kaum der Erwähnung wert. Es handelte sich um eines der zig kleinen Nachbeben, von der Regierung wird es auf eine Magnitude von nur 4,1 eingestuft.

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Indonesien: “Willkommen in Mordor”

Er ist für die Bewohner Westjavas wahrlich zu einer Art Schicksalsberg geworden: Der Krakatau-Vulkan, der wenige Kilometer vor der Küste der indonesischen Insel aus dem Wasser ragt. Und noch immer brodelt er, mehr als drei Wochen nachdem ein riesiger Erdrutsch infolge seiner Aktivität einen rund fünf Meter hohen Tsunami ausgelöst hat. Indonesien: “Willkommen in Mordor” weiterlesen

„Die Erde tanzt gerade“ – Indonesien nach dem Tsunami

Oft beweisen gerade Menschen mit besonders harten Schicksalen den größten Humor. So auch Radja Dhana, ein Kokosnussverkäufer, der mir am Strand von Banten auf der Insel Java begegnet, jener Region Indonesiens, die der Tsunami Ende Dezember schwer getroffen hat. Nachdem Radja eine frische Kokosnuss mit der Machete aufgeschlitzt hat und seine um ihn herum stehenden Kunden das Wasser ausgetrunken haben, schnitzt er mehrere Löffel aus Resten der Frucht und sagt zu uns: „Tut mir ja leid, dass ihr nur diese bekommt. Aber der Tsunami hat alle meine Löffel weggespült“, und lacht. Sein Scherz ist angesichts von über 400 Toten infolge der Katastrophe etwas makaber, doch ist nicht gerade Humor und Leichtigkeit das, was den Menschen in dieser schwierigen Situation ein wenig Normalität und Halt wiedergibt?

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Indonesien: Kein „business as usual“

(MY) Für Ari und seinen Kollegen Dwi Sihomo, ebenfalls ein CIQAL-Mitarbeiter (Center for Improving Qualified Activity in Life: Programm im asiatischen Raum, das Menschen mit Behinderung zu helfen versucht), ist die Unterstützung von bedürftigen Menschen nicht nur Passion, sondern auch Teil ihrer täglichen Arbeit.  Indonesien: Kein „business as usual“ weiterlesen